Geistliche Wege

 

Gebetsimpulse zum Beten mit der Bibel

 

Evangelium Joh 4, 43-54 (Montag, 4. Woche der Fastenzeit)

Manchmal ist es nicht so leicht zu glauben…

 

Manchmal ist es nicht so leicht zu glauben…

Der königliche Beamte kommt zu Jesus, um für seinen sterbenskranken Sohn Heilung zu erbitten.

Jetzt, wo er Jesus aufsucht, wird nichts erwähnt, was sein Vertrauen hätte stärken können.

Die einzige wörtliche Rede ist eine kritische Bemerkung Jesu: „Wenn ihr nicht Zeichen und Wunder seht, glaubt ihr nicht.“

Jetzt braucht es wirklich Glauben. Und der königliche Beamte bleibt, nochmals bittet er für seinen Sohn: „Herr, komm herab, ehe mein Kind stirbt.“ Er bleibt dran und – trotz allem – vertraut er sich Jesus an.

Erst dann kommt das verheißungsvolle Wort Jesu: „Geh, dein Sohn lebt!“

Aber selbst hier ist dem Vater nochmals die Herausforderung abverlangt, einfach zu glauben.

Loszugehen, ohne etwas in der Hand zu haben:

-          Hatte er sich vorgestellt, dass Jesus mit ihm kommen würde…

-          Dass Jesus seinem Sohn die Hände auflegen würde…

-          Oder zumindest – aus der Ferne – Heilungsworte spricht?

Dieses „Geh…“ ist ein Losgehen ohne etwas Festes in der Hand zu haben, ein Gehen im Vertrauen auf Jesus.

„Der Mann glaubte dem Wort, das Jesus zu ihm gesagt hatte, und machte sich auf den Weg.

Noch während er unterwegs war, kamen ihm seine Diener entgegen und sagten: Dein Junge lebt.“

Sein Vertrauen wird reich erfüllt.

Man könnte sagen: ein gegenseitiges Vertrauen.

Jesus hat auch dem Mann und seinem Glauben vertraut.

Für den je eigenen Weg:

Gehen im Vertrauen auf Jesu Wort…

Mit einem Vorschuss an Vertrauen…

Jesu Verheißung ist das Leben…